„So bitter die Schuld“

„So bitter die Schuld“

von Melisa Schwermer

ISBN: 9-781536-860825

Band 1 der Fabian Prior Reihe

Preis: 10,78 Euro

Klapptext:

„Der Körper zu ihren Füßen regte sich nicht. Stattdessen gab er nach. Da, wo eigentlich Rippen den Brustkorb stärken sollten, war nichts als eine weiche Masse unter ihrer Hand zu spüren.“

Als Josi erkennt, wer die bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche ist, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Der Tote ist ihr Freund Dirk. Was hat ein geheimnissvoller Brief mit dessen Tod zu tun? Die Erklärung reicht zurück bis in Josies Vergangenheit im Kinderheim. Wenn sie dem Geheimnis nicht auf die Spur kommt, werden noch mehr Menschen sterben.

Ein packender Thriller über Schuld, Verdrängung und die Dämonen der Vergangenheit.

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Ich hatte von Melisa Schwermer bisher noch nichts gehört und stolperte durch Zufall über dieses Werk. Das es Band eins einer Reihe ist, fand ich erst nach Beendigung der Lektüre heraus. Da ich aber sehr gerne Reihen lese und meist die auftretenden Ermittler lieb gewinne, freute es mich umso mehr, dass ich hier scheinbar eine neue Reihe aufgetan habe. Wobei… mein neuer Lieblingsermittler wird Fabian nicht. Dafür ist er zu unscheinbar und tritt hinter Josi zu sehr zurück. Ich fand sie wesentlich präsenter, als ihn, was doch verwundert, wenn er als neue Hauptperson einer Serie auftritt.

Der Plot ist zwar nicht wirklich neu, jedoch ganz gut umgesetzt. Mit Überraschungen wartet Melisa aber nicht auf. Sehr schnell lernen wir den Täter kennen und verfolgen dann lediglich, wie Fabian und auch Josi ihn unabhängig voneinander jagen. Wer ihn schließlich findet, wir hier natürlich nicht verraten. 😉

Die Geschichte ist durchaus spannend geschrieben und sehr unterhaltsam, dennoch fiel es mir nicht besonders schwer, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. 100 %ig hat es mich also nicht gepackt, dennoch mochte ich es sehr gerne und werde Fabian auch noch eine weitere Chance geben und mir Band 2 zu Gemüte führen. Natürlich werde ich euch berichten, ob es ihm dann geling, mein Herz in Gänze zu erobern.

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