„Das Haus der finsteren Träume“

„Das Haus der finsteren Träume“

von Shaun Hamill

ISBN: 978-3-453-31955-0

Preis: 14,99 Euro

erschienen im Heyne Verlag

Klapptext:

Die Turners sind eigentlich eine ganz normale Familie. Vater Harry arbeitet bei der Stadtverwaltung, Mutter Margaret ist Hausfrau. Die drei Kinder Sydney, Eunice und Noah wachsen behütet in einem kleinen Vorort auf. Doch die Turners haben ein Geheimnis: Sie sehen Monster. Unheimliche Kreaturen kratzen Nacht für Nacht heulend an den Fenstern ihres Hauses. Kein Familienmitglied spricht darüber, obwohl die Monster nach und nach das Familienidyll zerstören. Bis Noah, der jüngste Sohn, eines Nachts beschließt, dem Grauen die Tür zu öffnen…

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Ich war auf der Suche nach einem Horrorroman, auf dem nicht Stephen King steht und nachdem ich den Klapptext studiert hatte, landete dieses Buch in meinem Warenkorb. Doch auch wenn ich es hier unter Horro eingeordnet habe – eigentlich passt es nicht wirklich hier rein.

Zwar tauchen im gesamten Buch Monster auf und die Familie betreibt mehrere Gruselhäuser, aber wirklicher Horro kommt nicht auf.

Wir beobachten zunächst, wie sich Noahs Eltern kennen lernen und dann, wie Noah aufwächst und seine Familie langsam zerbricht. Die große Schwester wird entführt, die mittlere leidet unter Depressionen und Noah findet einen imaginären Freund, der doch ziemlich real ist.

Statt den Monstern, die der Klapptext verspricht, geht es doch eher um psychische Probleme, Krankheit und Familienzwist. Gänsehaut hatte ich nicht eine Sekunde und die Geschichte plätschert eher so dahin.

Im Verlauf der Story war ich doch einige Male verwirrt und fand bis zum Ende keine wirkliche Antwort darauf, was uns der Autor eigentlich mit seiner Geschichte erzählen will.

Das vorliegende Buch ist zwar sehr kurzweilig, hat aber mit Horror nichts zu tun. Da ich aber mit dieser Vorstellung an das Werk herangetreten bin, wurde ich doch etwas enttäuscht. Wenn man es aber neutral angeht, kann es durchaus unterhalten. Ein wirklicher Thrill kommt jedoch nicht auf.

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