Das Schattentor

„Ministry of Souls – Das Schattentor“

von Akram El-Bahay

ISBN: 978-3-404-20965-1

erschienen im luebbe verlag

Preis: 16,00 Euro

Band 1 der Reihe

Klapptext:

Das Sterben ist im fortschrittlichen 19. Jahrhundert eine gut organisierte Angelegenheit.

London 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien – und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt.

Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie kurzerhand in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulman. Doch nicht genug: Bevor er sie zurückholen kann, schließt sich das Tor! Jack muss Naima unbedingt zurückholen, sonst droht nichts Geringeres als das Ende der Welt.

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Wir alle haben uns ja schon mal die Frage gestellt, was passiert nach dem Tod? Und was geschieht mit den Seelen, die einfach nicht loslassen können und auf der Erde bleiben? Müsste die Welt nicht schon von Geistern überbevölkert sein? Im London des Jahres 1850 hat man für das Problem eine Lösung gefunden. Und alles geht ganz geordnet zu. Zunächst werden die Geister Verstorbener, die nicht selbst den Weg in d ie Zwischenwelt gefunden haben, eingesammelt, katalogisiert und dann in die Zwischenwelt gebracht. Dort können sie vom Leben Abschied nehmen, bevor sie auch die Zwischenwelt verlassen und endgültig weiterziehen.

Für diese Aufgabe wurde ein geheimes Ministerium eingerichtet und ihre Agenten heißen Soulman. Jack möchte ein solcher Soulman werden. Seine Gabe Geister zu sehen qualifiziert ihn dafür, aber zunächst muss er sich noch beweisen. Wir gehen mit Jack auf die Reise und lernen mit ihm zusammen die Regeln der Soulman und der Zwischenwelt kennen. Und erleben, wie Jack sich über diese Regeln hinwegsetzt und damit nicht nur die reale Welt, sondern auch die Zwischenwelt in Gefahr bringt. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um beide Welten zu retten. Dabei sammelt Jack so einige ungewöhnliche Weggefährten ein. Einen totel Archivar, der in der Gestalt einer Katze zurück kommt, den ich dank seiner unegwollt lustigen Art gleich ins Herz geschlossen habe (was nicht daran liegt, dass ich Katzen liebe ;-)), eine Prinzessin in Gefahr und den schrulligen Geist einer Katzenliebaberin.

Diese Gemeinschaft macht sich nun an die Rettung der Welt und muss sich dabei gegen mächtige Schatten behaupten.

Die Geschichte nimmt immer wieder Fahrt auf und kaum denkt man, dass die Helden gewonnen haben, greift das Böse doch wieder an. Dieses Auf und Ab war mir irgendwann doch ein wenig viel. Auch wenn mich die Spannung doch etwas gepackt hat, musste ich doch hin und wider die Augen verdrehen, weil das Spiel doch wieder von vorne los ging. Aber die liebevoll gezeichneten Charaktere lassen darüber hinwegsehen. Auch wenn ich mir einige Aspekte in der Geschichte gespart hätte, ist die Story durchaus kurzweilig und nimmt einen mit, in die Geheimnisse der Zwischenwelt.

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