Espresso morte

„Espresso morte“

von Karlheinz Moll

ISBN: 978-3-347-21736-2

Preis: 11,99 Euro

erschienen im tredition verlag

Klapptext:

An einem Sonntagvormittag wird in der Altstadt von Malcesine ein Mann erschlagen aufgefunden.

Der pensionierte deutsche Kommissar Giancarlo Lehmann genießt gerade einen Espresso am Seeufer des Gardasees, als er unerwartet zum Tatort gerufen wird. Er kann nur noch den Tod des Mannes feststellen und Hilfe durch die Polizei herbeiholen.

Sein Schwiegersohn Sergio Gemma aus Trient wird mit den Ermittlungen beauftragt und wie schon bei einigen früheren Fällen, bittet er Giancarlo um Unterstützung, worauf er sich widerwillig einlässt. Die erste Spur führt in das noble Seminarhotel „Perle am See“ in Riva am Gardasee, in dem das Opfer an einem Finanzsymposium teilnahm. Die zunächst unbekannte Frau, mit der er die Nacht vor seinem Tod in einer Pension in Malcesine verbrachte, ist ebenfalls zu Gast in dem Hotel.

Noch bevor sich aus den Befragungen im Hotel erste Verdachtsmomente ergeben, wird ein zweiter Hotelgast von der Bastione in Riva gestürzt. Auch er nahm an dem Seminar im Hotel teil und in den Lebensläufen der beiden Toten finden sich schon bald einige Parallelen aus der Finanzwelt.

Giancarlo Lehmann und Sergio Gemma tauchen immer tiefer ein in die finanziellen Machenschaften der Ermordeten und auch über die Frau eines der Ermordeten fördern sie höchst Brisantes zu Tage.

Als kurz darauf ein weiterer Gast von einem Auto angefahren wird und immer weitere Details aus der Vergangenheit der Opfer bekannt werden, erscheint ein Rachemotiv in deren beruflichen Umfeld unausweichlich.

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Wer Cover, noch Klapptext hätten mich zum Kauf dieses Buches animiert, aber es war ein Geschenk zu meinem Urlaub an Gardasee und so hatte ich es in meinem Reisegepäck. Und auch nur dem Umstand, dass es ein Geschenk war, ist es zu verdanken, dass ich es zu Ende gelesen habe. Zwei Mal hatte ich es schon in den Kiesstrand neben mich geworfen, im festen Willen, es nicht weiter zu lesen.

Eigentlich ist der Plot gar nicht mal schlecht, aber der Schreibstil ist leider unterirdisch. Der Autor konnte mich nicht eine Seite lang in die Handlung ziehen und ich wollte mich bis zum Ende nicht an den Stil gewöhnen. Vor allem brachte leider nicht die Handlung mein Blut in Wallung, sondern die vielen Fehler zwischen den Seiten. Auf jeder zweiten Seite finden sich Wortdoppelungen, Stil- und Rechtschreibfehler und der Autor scheint sich noch nicht mal den Namen einer seiner Figuren merken zu können, denn Giancarlo heißt zwischendurch auch gerne mal Gianfranco.

Selten habe ich mich so überwinden müssen, ein Werk zu Ende zu lesen. Leider überhaupt nicht empfehlenswert. Vor allem nicht, wenn man Wert auf eine fehlerfreie, stilvolle Story legt.

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