Todesurteil

„Todesurteil“

von Andreas Gruber

ISBN: 978-3-442-48025-8

Preis: 9,99 €

erschienen im goldmann verlag

Teil 2 der Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez Reihe

Klappentext:

Wenn eine falsche Spur direkt in den Abgrund führt…

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Als sie ein JAhr später völlig verstört am nahen Waldrand wieder auftaucht, ist ihr gesamter Rücken mit Motiven aus Dantes >>Inferno<< tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der nieserländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen ZUsammenhang zwischen den Fällen . doch das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Und die Spur führt nach Wien…

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Nachdem Sabine zuvor als Mitarbeiterin des Kiminaldauerdienstes bereits mit Sneijder einen Fall gelöst hatte, wird sie völlig überraschend für sie an der Akademie des BKA zugelassen. Und das ganz ohne ein Auswahlverfahren durchlaufen zu haben. Ihr größter Traum ist wahr geworden. Diese Sonderstellung führt jedoch dazu, dass sie zunächst von ihren neuen Studenten lediglich belächelt wird.

Doch ihre Freude über die Zulassung währt nur kurz, denn als sie in Wiesbaden eintrifft, muss sie erfahren, dass ihr Ex-Freund, mit welchem sie die Beziehung wieder aufleben lassen wollte, im Koma liegt. Er wurde in seinem Büro beim BKA angeschossen. Er scheint einem Täter zu nahe gekommen zu sein und Sabine beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, was sie auch beim BKA-Präsidenten auf die Abschussliste befördert, denn als Student ist solch ein Alleingang natürlich nicht erlaubt. Doch Sabine kann nicht anders und findet bald heraus, dass der Schuss auf ihren Freund mit einer Reihe von mysteriösen Mordfällen zusammenhängen könnte, die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten haben, jedoch von Sabine in einen Zusammenhang gebracht werden.

Nebenbei lernen wir noch eine junge Staatsanwältin kennen, die sich mit dem Fall Clara beschäftigt, welche nach einem Jahr plötzlich mit tätowierten Rücken wieder auftaucht und zunächst nicht spricht. Diese Staatsanwältin erlangt mit Hilfe ihrer Therapiehündin das Vertrauen der Kleinen und beginnt an der Lösung des Falls zu arbeiten, denn es scheint, als gäbe es noch weit mehr Opfer. Und tatsächlich tauchen einige Kinderleichen auf, die mit Clara in Zusammenhang stehen könnten.

Lange laufen diese beiden Geschichten parallel, ohne dass ein Zusammenhang erkennbar ist. Erst auf Seite 440 von 573 Seiten werden diese beiden Fälle zusammengeführt. Das Motiv ist eine echte Überraschung, genauso wie der Täter. Gruber hat hier einen sehr komplizierten und verworrenen Plot gesponnen, der aber nach seiner Auflösung absolut nachvollziehbar ist. Die Story ist packend und in einem ungeheuren Tempo geschrieben, die den Leser in die Seiten hineinzieht und nicht mehr los lässt. Schon der erste Teil hatte mich gepackt und dieses Werk hat mich noch mal mehr begeistert. Absolut lesenswert.

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