Sharing

„Sharing“

von Arno Strobel

ISBN: 978-3-596-70053-0

Preis: 15,99 €

erschienen im fischerverlag

Klappentext:

Teilen ist das neue Haben.

Das ist deine Philosophie.

So hast du dir eine Existenz aufgebaut und lebst sehr gut damit.

Aber was, wenn jemand kommt, der eine ganz andere Idee vom Teilen hat?

Der keine Grenzen kennt.

Dir keine Wahl lässt.

Der dich zwingt.

Den Menschen zu >>teilen<<, der dir am nächsten steht.

Auf eine Weise, die alle deine Vorstellungen übersteigt.

Bist du wirklich bereit, alles zu teilen?

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Ich hatte breits mehrere Rezensionen zu diesem Werk von Arno Strobel gelesen und die meisten waren positiv, sodass auch ich nicht um Sharing herum kam, zumal ich schon einige seiner Bücher gelesen haben und sie überwiegend gut bis genial fand.

Bei dieser Geschichte brauchte ich jedoch ein wenig, um in die Story zu finden. Bei den ersten Seiten tat ich mich noch schwer, kann aber gar nicht richtig benennen, woran das lag.

Die Story selber ist nicht wirklich neu. Der Ehemann steht plötzlich unter Verdacht, seiner Familie etwas angetan zu haben und muss nun beweisen, dass er damit nichts zu tun hat. Dabei steht es völlig ohne Hilfe da und zweifelt am Ende selbst an sich und seiner Unschuld. Soweit so bekannt, schon viele Male gelesen und daher etwas vorhersehbar.

Die Auflösung hat mich nicht wirklich überzeugt und die Geschichte hat mich zwar gut unterhalten, jedoch nicht wirklich gepackt.

Ein solides Werk für zwischendurch und durchaus lesenswert, jedoch nicht unbedingt eines meiner Highlights.

Toter Schrei

„Im Kopf des Mörders – Toter Schrei“

von Arno Strobel

ISBN: 978-3-96377-569-7

Preis: 9,99 €

erschienen im weltbild verlag

Band 3 der Max Bischoff Reihe

Klappentext:

Kommissar Max Bischoff hat Angst. Um seine Schwester Kirsten, die sich bereits seit Wochen nicht mehr sicher fühlt. Ein Unbekannter beobachtet sie, weiß, wo sie sich aufhält, schickt ihr bedrohliche Nachrichten. Und dann passiert das, was Max immer gefürchtet hat. Der Unbekannte bringt Kirsten in seine Gewalt und will Max zwingen, sich selbst zu opfern. Tut er das nicht, wird Kirsten sterben.

Max Bischoff findet sich in der schlimmsten Hölle wieder, die man sich vorstellen kann. Soll er sein eigenes Leben retten oder das seiner Schwester?

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Nun habe ich auch den geplanten letzten Band der Max Bischoff Reihe gelesen. Zu meinem Glück hatte sich Arno aber bereits zu einem weiteren Band mit dem Ermittler hinreißen lassen, sodass ich (hoffentlich) berechtigte Hoffnung habe, dass noch ein fünftes Werk mit ihm erscheinen wird.

Aber nun erst mal zum dritten Band. Wie bereits bei den anderen drei Werken (Band vier hatte ich zuerst verschlungen), konnte ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen. Die Handlung rast nur so dahin und man bangt mit Max um das Leben seiner Schwester und auch sein eigenes. Der Täter, dessen Namen Max bereits früh kennt, treibt ein perfides Spiel mit ihm, welches Max schnell um Tatverdächtigen eines Mordes an seiner Kollegin werden lässt. Bald steht die Frage des Vertrauens über allem. Wem kann Max noch vertrauen und trauen seine Kollegen ihm wirklich einen Mord zu. Alle Zeichen stehen gehen ihn und er kommt dem Entführer seiner Schwester keinen Schritt näher, ist dazu verdammt, wie eine Marionette seinen Anweisungen zu folgen, was ihn immer weiter in den Abgrund zieht.

Am Ende hat Arno dann noch eine Überraschung für uns Leser und der Showdown ist wirklich sehr rasant.

Ein unglaublich packendes Werk und meiner Meinung nach das stärkste der Reihe.

Kalte Angst

„Im Kopf des Mörders – Kalte Angst“

von Arno Strobel

ISBN: 978-3-96377-569-7

Preis: 9,99 €

erschienen im weltbild verlag

Band 2 der Max Bischoff Reihe

Klappentext:

Ein Unbekannter mit einer Fliegenmaske dringt nachts scheinbar wahllos in Häuser und Wohnungen ein. Er lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück und eine Botschaft: >> Erzähl es den anderen.<<

Max Bischoff, Profiling-Experte beim Kommissariat in Düsseldorf, erhält einen Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie: Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Möder, sagt diese Taten genau voraus.

Bischoff muss sich auf Fissmann einlassen, wenn er weitere Morde verhindern will. Auch wenn das bedeutet, dass er dabei selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät…

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Max hängt noch die Geschichte aus dem ersten Band nach, bei welcher er seine große Liebe, die er erst frisch gefunden hatte, an einen Serienmörder verlor. Dieses Trauma wirkt noch immer in ihm nach und er muss sich zusammen reißen, um seinen Job noch ausführen zu können.

Zudem hat sein zweiter Fall es echt in sich. Lange, lange scheint es so, dass sie keine greifbare Spur auftun könne, welche sie zum Täter führt. Und die einzige kleine Chance, die sie sehen, ist ein Psychopath, der unmögliches als Gegenleistung für seine Hilfe verlangt.

Und zwischenzeitlich mordet das Moster lustig weiter und es lässt sich keine Verbindung zwischen den Opfern herstellen. Erst ganz am Ende des Bandes gelingt dies endlich und die Festnahme des Täters birgt eine echte Überraschung. Auf diesen Täter wäre ich niemal gekommen, hatte ich doch zwei anderen in Verdacht.

Wieder ein sehr gutes Werk mit einem meiner Lieblingsermittler. Dieses Mal bekommen wir nicht wie in Band 1 einen Blick in den Kopf des Mörders, sondern erleben die Morde aus der Sicht der Opfer, was ebenfalls seinen Reiz hat. Zumal wir die Beweggründe am Ende noch erklärt bekommen. Auf das Motiv wären wir als Leser auch ohne diese Erklärung niemals gekommen.

Sehr spannender Lesestoff, bestens geeignet für unseren diesjähringen „Sommerherbst“. 😉

Tiefe Narben

„Im Kopf des Mörders – Tiefe Narben“

von Arno Strobel

ISBN: 978-3-596-29616-3

Preis: 10,99 €

erschienen im fischer verlag

Band 1 der Max Bischoff Reihe

Klappentext:

Max Bischoff ist der Neue bei der Mordkommission in Düsseldorf. Er ist jung und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei seinem Partner Horst Böhmer stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Präsidium taucht ein verwirrter Mann auf, von oben bis unten mit Blut besudelt. Er kann sich an nichts erinnern, die letzte Nacht ist wie aus seinem Gedächtnis gelöscht. Wie sich herausstellt, stammt das Blut auf seiner Kleidung nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau, die vor zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. Ist der Mann, der vor Max Bischoff steht, ihr Mödern? Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstrickten Max Bischoff und Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint…

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Ich habe bereits einige Werke von Arno Strobel in meinem Bücherregal stehen und auch Teil vier der Reihe habe ich schon verschlungen. Bisher fand ich die Bücher Strobels immer lesenswert und Max Bischoff interessant, sodass ich nun auch den Beginn der Reihe gelesen habe. Wobei gelesen nicht das richtige Wort ist, ich habe das Werk geradezu verschlungen.

Die Story beginnt zunächst langsam Fahrt aufzunehmen, wird jedoch bald immer schnell und am Ende so rassant, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und immer weiter gelesen habe, bis ich beim letzten Wort angelangt war.

Lange hatte ich keine Ahnung, wer der Täter ist und auch wenn mir der tatsächlich Mörder zwischendurch kurz verdächtig erschien, war die Auflösung doch eine Überraschung. Ich hatte im Laufe des Buches mehrere Charaktere in Verdacht und Arno verstand es meisterhaft, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

Mir hat der Auftakt der Max Bischoff Reihe so gut gefallen, dass ich sofort Band 2 nachschieben werde. Demnach also hier bald mehr von Arno Strobel… 😉

Offline

„Offline“

von Arno Strobel

ISBN: 978-3-596-70394-4

Preis: 14,99 Euro

erschienen im fischer verlag

Klapptext:

Fünf Tage ohne Handy.

Ohne Internet.

Offline.

Die perfekte Auszeit.

Wird zum Horrortrip.

Abgeschnitten von der Außenwelt geht es nur noch um eines.

Überleben.

Niemand wird kommen, um dir zu helfen.

Denn du bist nicht erreichbar…

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In unserer digitalen Welt haben wir ständig ein Display vor der Nase. Handy, Tablet, PC… Und immer sind wir erreichbar. Wie verlockend ist da die Vorstellung, mal für fünf Tage abzutauchen und nicht erreichbar zu sein. Digital Detox heißt das nun neudeutsch. Und so machen sich Jenny und drei ihrer Mitarbeiter zusammen mit einer kleinen Gruppe auf in die Berge zu seinem abgelegenen Hotel, welches sich eigentlich noch in der Renovierung befindet, aber extra für die Gruppe den bereits fertiggestellten Bereich zur Verfügung stellt. Hier wollen sie zurück zur Natur finden.

Was so romantisch und verlockend klingt, hat aber auch seine Schattenseiten. Denn nicht erreichbar sein, bedeutet auch keine Hilfe im Notfall. Zum Beispiel, wenn einer aus ihrer Reissegruppe ein Psychopath ist….

Der Plot ist nicht neu, aber super umgesetzt. Eine Gruppe Personen, die sich nur bedingt kennt, sitz eingeschneit in einem Hotel fest und kann keinen Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Und nun zeigt sich, dass einer unter ihnen ist, der ein böses Spiel treibt. Nur wer?

Wir bekommen gleich mehrere potentielle Täter serviert und man schwankt immer von einem zum anderen. Wir erleben, wie einige durchdrehen und was eine solche Situation mit den Menschen macht. Plötzlich traut keiner mehr dem anderen und jeder ist sich selbst der nächste. Die einzelnen Charaktere sind gut herausgearbeitet und es ist spannend, mitzuraten, wer denn nun der Psycho sein könnte. Bis zum Schluss bleibt es spannend und ich wurde überrascht, denn ich hatte auf die falsche Person getippt. Mehr wird natürlich nicht verraten 😉

Aber trotz der guten Story konnte mich das Werk doch nicht in Gänze überzeugen. Ich habe bereits einige Werke von Arno Strobel gelesen und war immer begeistert, dieses Mal hat er es aber leider nicht geschafft, mich völlig abzuholen. Irgendetwas hat mir gefehlt, mich gestört, ohne dass ich den Finger darauf legen könnte. Es ist nur ein Gefühl, dass ich nicht richtig greifen kann…

Dennoch ein absolut lesenswertes Buch, dass ich weiterempfehlen kann. Spannend war es auf jeden Fall!

„Mörderfinder“

„Mörderfinder“

von Arno Strobel

ISBN: 978-3-596-70051-6

Preis: 15,99 Euro

erschienen im fischer verlag

Band 4 der Max Bischoff-Reihe

Klapptext:

Seine Zeit beim KK11 in Düsseldorf ist Geschichte. Jetzt fängt Fallanalytiker Max Bischoff neu an. Gibt sein Wissen an der Polizeihochschule weiter, bildet die aus, die so gut werden wollen wie er.

Aber die Fälle finden ihn trotzdem. Und er findet die Mörder. Denn nichts ist ihm näher als die dunkle Täterpsyche.

Max Bischoff ermittelt im Fall eines vor sechs Jahren verschwundenen Mädchens, von dem es seither kein Lebenszeichen mehr gab. Bis jetzt plötzlich ihre Sachen wieder auftauchen…

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Nach vielen Jahren, die das Mädchen verschwunden ist und es kein Lebenszeichen gab, tauchen plötzlich die Sachen, welche sie bei ihrem Verschwinden vor so langer Zeit dabei hatte, wieder auf. Und ihr Vater glaubt wieder daran, dass sie noch leben könnte. Doch weil die Polizei in all den Jahren nicht herausfinden konnte, was mit ihr passierte, soll nun Max Bischoff für den Vater ermitteln und Licht ins Dunkel bringen.

Zunächst scheint alles klar. Ein Mädchen verschwindet, ein Vater trauert. Plötzlich verschwinden wieder Mädchen und dafür tauchen die Sache des Mädchens wieder auf, was die Hoffnung des Vater weckt, sie doch noch lebend wiederzubekommen. Doch der Schein trügt und Max gerät immer diefer in die Abgründe der menschlichen Seele.

Sehr spannend geschrieben, mit einem sympatischen Ermittler im Fokus und überraschenden Wendungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, konnte mitraten und dafür das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es wird nicht das letzte Buch von Arno Strobel gewesen sein, dass sich in meinem Bücherregal wiederfindet. Vor allem die ersten drei Bände der Serie liegen gedanklich schon in meinem SUB.

Sehr zu empfehlen.

Die App

„Die App“

von Arno Strobel

ISBN: 978-3-596-70355-5

Preis: 15;99

erschienen im fischer verlag

Klapptext:

Du hast die App auf deinem Handy.

Sie ist unheimlich praktisch.

Du kannst dein ganzes Zuhause damit steuern.

Jederzeit. Von überall.

Die App ist sicher.

Das sagen alle.

Aber was, wenn nicht?

Deine Frau verschwindet.

Es gibt keine Spur.

Keiner glaubt dir.

Du bist allein.

Und sie wissen, wo du wohnst.

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Oh du schöne neue Technikwelt. Von einem smarten Home träumen viele. Mit einem Befehl das Licht, die Temperatur, die Rollläden, einfach alles steuern. Absolut sicher sollen diese Systeme sein, die einem das Leben derart erleichtern. Doch was, wenn nicht? Wenn sich jemand darüber Zutritt zu deinem Zuhause verschafft? Wenn deine Frau verschwindet und dein geordnetes Leben von einem auf den anderen Moment zur Hölle wird?

Mit diesen Fragen beschäftig sich der vorliegende Thriller mit aller Härte. Die moderen Welt wendet sich gegen den Protagonisten. Eine spannende Story beginnt und mit jeder Seite tuen sich neue Abgründe auf. Ich hatte im Laufe der Geschichte einige Tatverdächtigen im Auge. Und so allerlei Theorien zu dem Geschehen. Bei manchem lag ich richtig, aber auch wurde vom Autor auch absolut überrascht.

Die Geschichte ist rasant und gerade ab dem letzten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht.

Absolut lesenswert und Fans von Fitzek werden sich zumindest teilweise an die überraschenden Wendungen in dessen Geschichten erinnert fühlen.