Das Böse in ihr

„Das Böse in ihr“

von Camilla Way

ISBN: 978-3-492-23547-1

erschienen im piper verlag

Preis: 10,00 Euro

Klapptext:

Beth wusste immer, dass etwas mir ihrer Tochter Hannah seltsam ist. Der Mangel an Emotionen, das beunruhigende Verhalten, die scheinbare Freude daran, andere zu verletzen… Manchmal hat Beth Angst vor ihrem eigenen Kind und dem, wozu es fähig sein könnte.

Clara dachte immer, ihr Freund Luke käme aus einer perfekten Familie. Doch als er plötzlich spurlos verschwindet, beginnt sie, in seiner Vergangenheit zu graben – und entdeckt bald eine Verbindung zwischen Lukes lange verschwundener Schwester und einem seltsamen Mädchen names Hannah. Wegen der Geheimnisse von einst ist Lukes Leben nun in Gefahr. Kann sie ihn finden, bevor es zu spät ist?

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Clara wacht eines morgens in ihrer Wohnung auf uns stellt fest, dass ihr Freund Luke letzte Nacht nicht nach Hause gekommen ist. Und er taucht auch die nächsten Tage nicht auf, es gibt kein Lebenszeichen von ihr. Die Polizei findet zwar heraus, dass er in einen Lieferwagen gestiegen ist, aber wohin er verschwunden ist, bleibt ein Räsel. Bis Clara anfängt, in seiner Vergangenheit nachzuforschen. Und was sie da entdeckt, stellt das Bild, das sie von Luke und seiner Familie hatte, auf den Kopf. Und was ist nur mit seiner Schwester geschehen, die mit 18 Jahren ebenfalls spurlos verschwand? Ihre Ermittlungen fördern zu Tage, dass Luke von einer Stalkerin bedroht wurde und bald schon ist auch Claras Leben in Gefahr.

Im zweiten Erzählstrang kommt Beth zu Wort, die über ihrer Tochter Hannah berichtet. Lange hatten sie und ihr Mann sich ein Kind gewünscht. Und zunächst waren sie seelig, als sie endlich Hannah hatten. Doch etwas stimmt mit diesem Kind nicht. Langsam erfahren wir, was mit Hannah nicht stimmt und wie die Vergangenheit mit den aktuellen Geschehnissen zusammenhängt.

Auch wenn mich die Story nicht wirklich überraschen konnte und ich die meisten Wendungen vorhersehbar fand, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es geschieht so viel und man fiebert mit Clara mit, die voller Verzweiflung ihren Freund sucht und immer mehr herausfindet, was sie schockiert.

Das Werk ist mitreißend geschrieben, die Autorin versteht es, den Leser direkt in die Handlung zu ziehen und man taucht erst am Ende wieder aus der Stroy heraus. Auch wenn wie gesagt das meiste vorhersehbar und keine Überraschung war, konnte ich mich das aufgebauten Spannung nicht entziehen und das Buch war viel zu schnell zu Ende. Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Camilla Way bleiben.