Ostseeschmerz

„Ostseeschmerz“

von Elias Haller

ISBN: 978-2496707717

Preis: 9,99 €

erschienen im edition-m verlag

Band 4 der Finkel-Silber-Reihe

Klappentext:

Düstere Spannung vor winterlicher Ostseekulisse: Finkel und Silber jagen einen eiskalten Killer.

Die Kommissare Hardy Finkel und Greta Silber sind fassungslos, als man sie zur Leiche einer berühmten Esoterikerin ruft. Tags zuvor hatte das Opfer noch bei Gretas Lesung im Konferenzsaal des Polizeipräsidiums applaudiert. Keine zwölf Stunden später liegt die Frau tot in ihrer eigenen Sauna, wo sie jämmerlich gestorben sein muss.

Tragischer Unfall oder Mord? Eine blutige Spur führt nach Hiddensee – zu einem Verbrechen, das neununddreißig Jahre zurückliegt. Die Zeit drängt, denn schon bald sieht es so aus, als arbeite jemand eine Todesliste ab.

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Ich bin ein großer Haller Fan und auch die Finkel-Silber-Reihe konnte mich bisher begeistern. Der vorliegende Band 4 war auch wieder spannend und unterhaltsam, jedoch fällt er hinter seinen Vorgängern etwas ab. Einige losen Enden konnte ich bis zum Schluss nicht verknüpfen und das durchaus überraschende Ende überzeugte mich nicht ganz. Dennoch werde ich auch Band fünf mit Freuden lesen, sollte es denn erscheinen.

Solide Thrillerunterhaltung und durchaus lesenswert.

Meereskalt

„Meereskalt“

von Elias Haller

ISBN: 978-2496704846

Preis: 9,99 Euro

erschienen im edition m verlag

Band 3 der Finkel-Silber-Reihe

Klapptext:

Der Herbst an der Ostseeküste beginnt mit einem dramatischen neuen Fall für Silber und Finkel.

Bei einer privaten Feier auf der Insel Rügen herrscht ausgelassene Stimmung, bis die Gastgeber bemerken, dass ihre Kinder Finn und Frieda verschwunden sind. Da der Familienvater Landtagsabgeordneter ist, werden umgehend die erfahrenen Kommissare Hardy Finkel und Greta Silber mit der Vermisstensuche beauftragt.

Mitten auf dem Meer werden in einem Ruderboot zwei Kinder geborgen – eines tot, das andere schwer traumatisiert. Die Ermittler bringt das auf eine grausame Spur zu weiteren Verbrechen…

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Es ist kein Geheimnis mehr, dass ich ein großer Fan der Werke von Elias Haller bin. Bisher hat mich noch keiner seiner Thriller enttäuscht und auch dieser hat meine Erwartungen – die nun nach vielen gelesenen Werken des Autors ziemlich hoch sind -, erfüllt.

Hardy und Greta sind nun schon gute Bekannte geworden und so hat es mich gefreut, wieder mit ihnen auf Verbrecherjagd gehen zu dürfen. Dieses Mal hat es ein Täter auf Geschwisterpaare abgesehen. Eines stirbt dabei, das andere überlebt. Doch warum muss eines der beiden sterben und was verschweigen die Mütter der Kinder den Ermittlern?

Der Plot ist mal wieder so gut gesponnen, dass man erst sehr spät errät, wer der Täter sein könnte. Wobei einem immer wieder andere Charaktere als Täter durch den Autoren angeboten werden, was dieSache zusätzlich spannend macht.

Und während sich die beiden Ermittler in den Fall stürtzen, muss Greta auch noch private Probleme bewältigen, die bald schon lebensbedrohlich werden.

Wieder ein sehr spannender Fall mit liebgewonnenen Ermittlern, der mich nicht eine Seite lang enttäuscht hat. Als Thrillerfan ein absolutes Muss!

Möwentod

„Möwentod“

von Elias Haller

ISBN: 978-2496704785

Preis: 9,99 Euro

erschienen im edition m verlag

Band 2 der Finkel-Silber-Reihe

Klapptext:

Ein tödlicher Sommer an der Ostsee: Finkel und Silber ermitteln in einem neuen brandheißen Fall.

In Stralsund bricht eine Privatdetektivin in ein schäbiges Motelzimmer ein, am nächsten Morgen wird sie tot aufgefunden. Das erfahrene Ermittlerduo Greta Silber und Hardy Finkel übernimmt den rätselhaften Fall, der sich für die Kripo bald zu einem wahren Albtraum entwickelt. Denn irgendjemand will mit allen Mittel die Aufklärung verhindern.

Die beiden Ermittler stoßen auf verschiende vom Schicksal gebeutelte Menschen, die offensichtlich ein neues Leben beginnen wollten. Dann taucht eine blutige Spur auf, die zu einer Fähre ins Ausland führt…

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Ich habe selten einen so komplexen Plot gelesen, wie in diesem Band. Zunächst halten wir als Leser nur sehr viele lose Enden in den Händen und können diese gar nicht zusammenführen, was mich erst ziemlich verwirrt hat. Viele verschiende Personen treten zunächst losgelöst voneinander auf und erst im Laufe des Buches können die Zusammenhänge erkannt werden.

Es geht um das Geschäft mit dem Tod, Korruption und die Widrigkeiten einer komplexen Mordermittlung, welche echt gut dargestellt sind. Wenn man sich einmal die Zusammenhänge erschlossen hat, kann man die Mühen, die hinter diesem Plot stecken, in Gänze würdigen.

Ein in meinen Augen sehr gelungeses Band der Finkel-Silber-Reihe, welches einige Überraschungen für den Leser im Gepäck hat. Wieder sehr zu empfehlen.

Küstenstill

„Küstenstill“

von Elias Haller

ISBN: 978-2919801817

Preis: 9,99 Euro

erschienen im edition m verlag

Band 1 der Hardy Finkel Reihe

Klapptext:

Das Foto einer schrecklich zugerichteten Frauenleiche wird zusammen mit einer kryptischen Botschaft auf Instagram gepostet. Hardy Finkel, der nach zwanzig Jahren beim BKA in die Ostseeregion zurückgekehrt ist, wird gleich am ersten Arbeitstag zusammen mit seiner neuen Partnerin Greta Silber mit diesem grausamen Fall betraut.

Als ein weiteres Opfer auftaucht und dadurch der Ermittlungsdruck steigt, stoßen Hardy und Greta auf weitere Puzzleteile. Bald wir klar, dass sie einen perfiden Gegner jagen. Je näher die beiden Kommissare dem Täter kommen, umso mehr wird Hardy von seiner Vergangenheit eingeholt. Eine Vergangenheit, die lange Zeit still geruht hat…

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Elias Haller schaffte es bereits mit seiner Erik Donner Reihe mich zu begeistern. Auch sein Protagonist Hardy Finkel überzeugte mich bereits auf den ersten Seiten und am Ende des Buches bin ich mir absolut sicher, ich werde auch diese Reihe von Elias innerhalb kürzester Zeit verschlingen. Bestellt sind die weiteren Bände der Reihe bereits.

Hardy kehrt nach zwanzig Jahren aus Hessens Landeshauptstadt zurück in die Gegend seiner Geburt. Er verbindet mit dieser Region nicht wirklich schöne Erinnerungen und wir lernen im Laufe des Buches, warum dies so ist. Kaum eine Figur einer Reihe habe ich in dem ersten Band bereits so gut kennengelernt, wie Hardy.

Seine Kindheit war geprägt von seinem strengen Vater, auf welchen er nun wieder trifft und auch die Mutter steht im nicht mehr besonders nahe, auch wenn er hier den Kontakt zumindest nicht ganz abgebrochen hat. All die traumatischen Erlebnisse aus der Vergangenheit werden nun wieder wach.

Zudem muss er sich an seinem neuen Arbeitsplatz beweisen. Und seine Kollegen treten ihm zunächst einmal mit Vorsicht entgegen, schließlich war er zuvor beim BKA und hat auch schon intern gegen Kollegen ermittelt. So jemanden empfängt man nicht unbedingt mit offenen Armen.

Und dann scheint ihn der neue Fall auch noch ziemlich persönlich zu treffen und der Täter spielt ein perfides Spiel mit ihm.

Hardy hat in seinem ersten Band also ziemlich viel zu verarbeiten und wir dürfen ihn dabei beobachten und näher kennenlernen, was unglaublich spannend ist.

Auch der Plot ist super geschmiedet. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin und man findet einfach keine passende Stelle, um das Buch bis zum nächsten Tag zur Seite zu legen und ins Bett zu gehen. Die Spannung ist schnell aufgebaut und wird stets hoch gehalten, sodass ich mit angehaltenem Atem immer weiter und weiter gelesen habe, bis mich der Schluss total überrascht hat.

Wieder ein unglaublich spannend geschriebenes Werk von Elias Haller mit einem gut gezeichneten Protagonisten, dass mich restlos überzeugt hat.

Der Seelenhirte

„Der Seelenhirte“

von Elias Haller

ISBN: 978-2919808779

Preis: 9,99 Euro

erschienen im edition-m-verlag

Band 3 der Klara Frost Reihe

Klapptext:

Er sieht sich als der gute Hirte und findet jedes böse Schaf

Auf dem Hof eines Schafzüchters biete sich ein grausames Bild: Die komplette Familie wurde ausgelöscht, ein Teil der Opfer mit einem Schwert enthauptet. Von der Brutalität am Tatort ist nicht nur die sonst so abgeklärte Kriminalhauptkommissarin Klara Frost erschüttert, sondern die gesamte Mordkommission.

Bei den Ermittlungen erkennt Frost Parallelen zwischen der Handschrift des Mörders und dem fiktiven Werk eines Krimiautors. Während sie fieberhaft in dem Buch nachforscht, um dem Täter näher zu kommen, zieht sich eine blutige Spur durch Leipzig. Denn der Serienkiller arbeitet seine Liste gnadenlos ab. Schaf für Schaf…

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So langsam kennen wir es ja schon. Klara gerät bei den Ermittlungen in den Fokus eines Serienkillers und wird von ihren Vorgesetzten von dem Fall abgezogen, nur um auf eigene Faust weiter zu ermitteln. Diese immer wiederkehrende Nebenhandlung ermüdet doch mit der Zeit und ich hoffe, dass sich die nicht in einem vierten Klara band wiederfindet.

Allerdings nimmt der Zwist mit ihrem Chef doch eine etwas andere Wendung, als ich gedacht habe, was mich wieder ein wenig versöhnt hat. Aber nur ein wenig…

Den Plot an sich fand ich ganz interessant. Die Thematik hat mich interessiert und gepackt. Und werden vom Autor gleich mehrer mögliche Täter präsentiert, jedoch hat mich der wahre Täter nicht wirklich überzeugt. Da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Aber gut… wirklich schlecht ist es nun auch nicht.

Die Handlung ist auf jeden Fall wie immer packend und mitreißend, weswegen ich Elias Schreibstil so liebe. Wie gewohnt kommt man kaum zum Luftholen und ich konnte das Werk wieder nur schwer aus der Hand legen.

Und die Protagonistin Klara habe ich einfach in mein Herz geschlossen, auch wenn sie selber das wohl nicht gerne hören würde. 😉

Für ein nächstes Band von Klara wünsche ich mir weniger Wiederholungen im Handlunsablauf, aber ein weiteres Band wünsche ich mir auf jeden Fall. Wie immer konnte mich Elias gut unterhalten.

Der Todesschöpfer

„Der Todesschöpfer“

von Elias Haller

ISBN: 978-2919801008

erschienen im edition-m-verlag

Preis: 9,99 Euro

Band 2 der Klara Frost Reihe

Klapptext:

Er versteht sein Handwerk und tötet bis zur Vollendung.

Im Kofferraum eines gestohlenen Wagens stößt die Leipziger Polizei auf einen unheimlichen Fund: eine Glasfigur, in die ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und entdeckt im Oberkiefer eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es womöglich weitere solcher Glasgegenstände mit Skelettteilen gibt. Schnell muss Frost feststellen, dass sie einen Serienmörder jagt, dem das BKA schon einige Jahre auf der Spur ist.

Als die Ehefrau eines Glasfabrikanten verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse und die Rollen von Jägern und Gejagten verschieben sich. Bald gerät auch Frost ins Visier des Killers – und dieser gibt sich bei der Herstellung seiner Kunstwerke nicht mehr nur mit den Knochen seiner Opfer zurfrieden.

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Wieder bekommt es Klara mit einen sadistischen Serienmörder zu tun und wieder gelangt sie in seinen Fokus und wird von ihm gleich mehrfach in Lebensgefahr gebracht. Und erneut legt sie sich mit ihren Vorgesetzten an und wird von dem Fall abgezogen, nur um doch einfach weiter zu ermitteln. Wir ihr merkt ziemlich viele Paralellen zum ersten Band, was mich ein wenig stört. Gerade dieser ewige Zwist zwischen Klara und ihrem Chef nervt mich langsam. Zumal dieses Kompetenzgerangel ja auch schon in den Erik Donner Büchern immer wieder eine Rolle spielte. Aber Elias will seine Protagonisten halt als Einzelkämpfer auftreten lassen und ansonsten habe ich beide Charaktere ja auch echt lieb gewonnen. Somit verzeihe ich Herrn Haller diese Wiederholungen mal.

Und das Klara immer wieder in Lebensgefahr gerät erhöht ja auch die Spannung. 😉

Auch dieser Fall hat es wieder in sich und ist rasant geschrieben. Als Leser bekommt man kaum eine Chance zum Luftholen. Es treten einige zwielichtigen Charaktere auf, von denen sich einige zum Mörder eignen und wir treffen auf einen alten Bekannten aus der Donner Reihe, BKA-Ermittler Rammler.

Jedoch hat mich die Auflösung des Falls nicht ganz überzeugt, auch wenn die Erklärung durchaus schlüssig war. Ich hätte mir dennoch einen anderen Täter gewünscht. Aber das könnt ihr dann ja selber entscheiden, wenn ihr dieses echt lesenswerte Buch durchgeschmökert habt.

Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefüllt und war ratzfatz am Ende angelangt. Nun wartet leider nur noch ein Band mit Klara Frost auf mich. Elias… ich warte auf neue Fälle von Erik und Klara. Gib Gas! 🙂

Der Augenmacher

„Der Augenmacher“

von Elias Haller

ISBN: 978-2919801022

erschienen im edition m verlag

Preis: 9,99 Euro

Band 1 der Klara Frost Reihe

Klapptext:

Er nimmt dir deine Augen und ersetzt sie durch ein neues Paar.

Auf der Heiligen Brücke in Leipzig liegt eine grausam drapierte Frauenleiche. In ihren Augenhöhlen findet die Polizei zwei sonderbare Steine. Sieben Jahre nach seinem letzten Opfer scheint die Mordserie des Augenmachers weiterzugehen. Und offenbar hat er es auf Kriminalhauptkommissarin Klara Frost abgesehen, denn nicht nur Alter und Aussehen verbinden sie mit der Toten.

Während die Mordkommission verzweifelt versucht, das Motiv und die mysteriösen Zeichen des Serienkillers zu enträtseln, weiß Frost längst mehr. Den nächsten Hinweis hat der Augenmacher nämlich unmittelbar auf ihrer Haut hinterlassen…

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Nachdem ich die Erik Donner Reihe von Elias Haller verschlungen habe, lernte ich nun seine neue Protagonistin kennen. Und wie Donner wird Frost von ihren Kollegen eher gemieden und nimmt eine besondere Stellung in der Truppe ein. Aber auch sie ist mit Leib und Seele Mordermittlerin und wird von einem gefährlichen Killer ins Visier genommen.

Klara erinnerte mich im ersten Moment an Mara Billinsky, die Hauptfigur von Leo Born, dessen Romane ich auch sehr verehre. Klara kann mit Krähen reden, kleidet sich eher auffällig farbenfroh (Schwarz ist das neue Bunt.:-)) und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch Vorgesetzte können sich hin und wider einen flotten Spruch anhören. Im Gegensatz zu Erik Donner kann sie sich das aber auch ohne Probleme leisten, denn finanziell ist sie auf den Job bei der Mordkommission nun wirklich nicht angewiesen, was ihre Wohnsituation in einem Nobelhotel beweist.

In ihrem ersten Fall bekommt sie es mit einem raffinierten Killer aus der Vergangenheit zu tun, der gerne Spielchen spielt. Diese Rätsel, die er ihr aufgibt, haben für mich den Reiz der Geschichte ausgemacht, denn ich liebe solche perfiden Mordspiele, auch wenn sie nicht wirklich was Neues sind. Zudem ist der auftauchende zweite Mordermittler aus München ein echtes Herzchen und steht Klara in punkto flotten Sprüchen in nichts nach, was der Story den nötgen Witz verschafft, der einen zwischendurch einmal durchatmen lässt. Ansonsten ist die Story ziemlich rasant und spannend.

In einem Punkt leider etwas zu rasant, denn eine Szene in dem Buch wird von Elias leider nicht aufgelöst und nun kenne ich das Schicksal der Person in dieser Szene nicht, was mich schon ein wenig wurmt. Vielleicht findet der ein oder andere Leser des Werkes die gemeinte Szene und kann mich erhellen. Oder der Autor selber stolpert über meinen Block und kann mich aufklären. Zugegeben, eher unwahrscheinlich, aber die Hoffnung stribt ja bekanntlich zuletzt. 😉

Trotz dieses kleinen Makels ein sehr lesenswertes Werk. Ich werde auch gleich die anderen zwei Bänder mit Klara Frost verschlingen und euch hier wieder an meinen Gedanken teilhaben lassen.

Tod und kein Erbarmen

„Tod und kein Erbarmen“

von Elias Haller

ISBN: 978-2496702538

erschienen im edition m verlag

Preis: 9,99 Euro

Band 7 der Erik Donner Reihe

Klapptext:

An einem Januarmorgen verschwindet die achtjährige Violetta. Akribisch rekonstruiert die Polizei ihren Weg zur Schule und entdeckt Indizien, die auf eine Entführung hindeuten. Doch das Mädchen wird nie gefunden.

Zehn Jahre später verbringt Kriminalhauptkommissar Erik Donner ein paar Tage in dem Ort und will dort eigentlich nur sein privates Unglück im Alkohol ertränken, als er von Violettas Cousine aufgesucht wird. Angeblich gibt es einen neuen Hinweis auf den Verbleib des Mädchens. Doch Donner glaubt nicht an die Aufklärung eines so alten Falls. Im Streit schickt er Violettas Verwandte weg. Ein folgenschwerer Fehler, denn am nächsten Tag stegt der Kommissar plötzlich unter Mordverdacht…

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Wie wir es von Erik Donner mitlerweile gewohnt sind, steckt er mal wieder in Schwierigkeiten. Dieses Mal allerdings sind diese noch größer als sonst, denn man hält ihn in dem verlassenen Nest, in dem er sich aufhält für einen Mörder. Und die Indizien sprechen wirklich gegen ihn. Erschwerent kommt hinzu, dass er sich an die letzte Nacht nicht erinnern kann. Und ausgerechnet sein Erzfeind Stark übernimmt die Ermittlungen in dem Mordfall. Zudem taucht auch Vogel in dem Ort auf, denn er gilt ja noch einen alten Vermisstenfall aufzuklären. Doch auch Vogel zählt ja nicht gerade zu Donners Freunden. Ok, weder Donner noch Vogel haben überhaupt irgendwelche Freunde. Und somit muss Erik die Hoffnung auf seine Entlastung auf Menschen setzte, die ihm nicht wirlich wohlgesonnen sind. Natürlich macht er dies nicht und ermittelt auf eigene Faust, obwohl er das eigentlich nicht darf. Aber so kennen wir ihn ja…

Mal wieder hat mich ein Werk von Elias Haller total gepackt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erik ist mir ans Herz gewachsen und so fieberte ich mit und hoffte, dass er schnell wieder vom Mordverdacht freigesprochen wird. Die Handlung ist wieder sehr abwechslungsreich und spannend und es warten einige Überraschungen auf uns Leser. Wieder ist es Elias gelungen, einen spannenden und verzwickten Plot zu stricken, der aber dabei absolut schlüssig ist.

Leid und letzter Tag

„Leid und letzter Tag“

von Elias Haller

ISBN: 978-2919802708

erschienen im edition m verlag

Preis: 9,99 Euro

Band 6 der Erik-Donner-Reihe

Klapptext:

Er zwingt dich zu einem Spiel auf Leben und Tod. Du kannst mitspielen, aber niemals gewinnen.

Auf dem Marktplatz umstellt die Polizei einen vermeintlichen Irren, an dessen Oberkörper ein Aktenkoffer mittels Kette und Zahlenschloss befestigt ist. Er behauptet, von einem Unbekannten strikte Anweisungen bekommen zu haben: Wenn er den Koffer nicht rechtzeitig an die Mordkommission übergibt, stirbt seine Frau.

Zeitgleich macht Kriminalhauptkommissar Erik Donner in seinem eigenen Schlafzimmer einen abscheulichen Fund. Rasch erkennt er einen Zusammenhang zwischen seiner Entdeckung und dem Aktenkoffer. Von da an beginnt für Donner und vier Kollegen ein Albtraum. Ab sofort sind sie Teil eines Spiels. Des perfiden Spiels eines Serienkillers, dessen Regeln grausamer nicht sein könnten…

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Vor 14 Jahren ging eine grausame Mordserie zu Ende. Kein geringerer als Eriks Vater fasste damals den Täter, genannt der Spielmann. Dieser sitzt zwar noch immer in der JVA ein, doch die Serie von damals scheint wieder aufzuleben. Jemand anderes scheint das Spiel fortzuführen.

Via Handy-App schickt der Killer fünf Ermittler durch die Stadt. Spielen sie nicht mit, stirbt jemand. Und um dieses Opfer retten zu können, müssen die Beamten knifflige Rätsel lösen.

Elias Haller lässt dem Leser – genau wie seinen Ermittlern – keine Zeit zum Luftholen. Wir jagen mit Erik Donner und den anderen in atemberaubenden Tempo durch die Stadt und versuchen die Opfer, die sich in der Gewalt des neuen Spielmanns befinden, zu retten. Dabei spielt die Handlung an so vielen Schauplätzen und die Hinweise gehen in so hoher Geschwindigkeit ein, dass einem bald schwindelig wird. Kaum beginnt die Geschichte, befindet sich die Spannung auf einem hohen Level und diese fällt das gesamte Buch über nie ab.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Mit klopfendem Herzen flogen die Seiten nur so dahin und ich drückte den Ermittlern auf jeder Seite die Daumen, dass sie die Herausforderungen meistern und die Opfer retten würden. Am Ende verdrückte ich sogar ein paar Tränen. Das Buch ist wirklich unglaublich fesselnd. Der beste Erik Donner, den ich bisher gelesen habe!

„Furcht und finsteres Herz“

„Furcht und finsteres Herz“

von Elias Haller

Band 5 der Erik Donner Reihe

ISBN: 9-782919-801121

Preis: 9,81 Euro

erschienen im edition-m-verlag

Klapptext:

Ein mysteriöses Gemälde, eine alte Schuld, ein gefallener Engel…

Einer pensionierten Richterin wird auf brutale Weise ein Augapfel entfernt. Die Tat gibt Rätsel auf, denn bereits vor zehn Jahren wurde die Frau bei einem hinterhältigen Angriff am anderen Auge verletzt. Schon bald berichten die Zeitungen von einem schwarzen Engel, der Menschen verstümmelt.

Kriminalhauptkommissar Erik Donner begibt sich auf die Jagd nach einem gewissenlosen Täter. Ein Täter, der die Ängste seiner Opfer kennt und ihnen Erlösung verspricht. Ein Täter, der sich selbst einen Namen gegeben hat: Rngel von Bethesda.

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Endlich ist Erik Donner wieder fest zurück beim K11. Dieses Hin und Her war ja auch langsam echt ermüdend. Nun darf er also auch offiziell wieder ermitteln. Geblieben ist aber der ständige Konflikt mit Anne. Die Beziehung fährt noch immer nicht in ruhigen Gewässern.

Dieses Mal jagt Erik einen selbsternannten Engel, der wohl eher ein Monster ist. Dieser hat es auf Menschen mit Behinderung abgesehen. Bisher ist noch niemand gestorben, aber der vermeindliche Engel treibt ein fieses Spiel und bald ist Erik mal wieder sehr persönlich in den Fall involviert. Und dann ist er auch noch der neue, unfreiwillige TV-Star einer Show, in welcher der neue Super-Cop gesucht wird. Wer Erik Donner kennt ist nicht wirklich überrascht, dass er hier eher im hinteren Bereich des Rankings anzutreffen ist. Zumal der Moderator, der ihm an die Seite gestellt wird, schon ein wirklich seltsamer Zeitgenosse ist.

Ich bin mitlerweile ein Riesen-Fan von Elias Haller und seinem Protagonisten Erik Donner und auch dieses Werk hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil, es ist meiner Meinung nach einer der besten Fälle Erik Donners, auch wenn es hier nicht wie in anderen Geschichten von ihm nur so von Leichen wimmelt.

Die Story ist wieder sehr spannend erzählt und ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen.