Engelsschlaf

„Engelsschlaf“

von Catherine Shepherd

ISBN: 978-3-944676-08-1

Preis: 9,99 €

erschienen im kafel verlag

Band 2 der Laura Kern Serie

Klappentext:

Er behütet deinen Schlaf. Doch gib acht, sonst wachst du nie wieder auf!

Die Nacht ist kühl in Berlin. Auf einer Parkbank liegt eine junge Frau, liebevoll auf ein Kissen gebettet. Sie atmet nicht mehr, hat keinen Puls. Der Totenschein ist bereits ausgestellt, aber als der Leichnam abtransportiert wird, erwacht die Frau plötzlich zum Leben. Alle sind erleichtert, doch Spezialermittlerin Laura Kern ahnt: Der Täter wird erneut zuschlagen.

Und sie hat recht. Ein weiteres Opfer kann nur noch tot geborgen werden. Die Lage spitzt sich zu, denn schon wird die nächste Frau mit passendem Profil vermisst. Erst viel zu spät erkennt Laura, dass sie ein winziges Detail übersehen hat – und dass sie sich einem Täter gegenübersieht, der glaubt, den Tod besiegen zu können.

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Mädchen, die wie Schneewittchen wie tot schlafend aufgefunden werden. Ihnen wurde scheinbar kein körperliches Leid angetan. Doch warum entführt der Täter sie dann?

Lange tappen wir mit Laura zusammen im Dunkeln, was Täter und Motiv angeht. Und das, obwohl wir immer wieder Einblicke in die Gedankenwelt des Täters erhalten.

Am Ende zeigt sich ein sehr ungewöhnliches Motiv und ein überraschender Täter.

Obwohl sehr ruhig und nicht besonders blutig (ich mag blutig und brutal eigentlich ;-)), äußerst spannend und fesselnd. Absolute Leseempfehlung!

Zerschunden

„Zerschunden“

von Michael Tsokos

ISBN: 978-3-945386-84-2

Preis: 6,66 €

erschienen im eder & bach verlag

Band 2 der Fred Abel Reihe

Klappentext:

Rechtsmediziner Dr. Fred Abel vom BKA bekommt es mit einem europaweit agierenden Serienmörder zu tun: Im Umkreis europäischer Flughäfen geschehen Schlag auf Schlag Morde an Frauen, die der Täter mit einer mysteriösen Parole beschriftet. Durch eine spezielle DNA-Analyse gerät der Ex-Soldat Lars Moewing in Verdacht – ausgerechnet ein alter Kumpel des Rechtsmediziners aus gemeinsamen Bundeswehrzeiten, dem Fred Abel so brutale Verbrechen niemals zugetraut hätte. Doch Moewing fehlen die Alibis, und er wird in U-Haft genommen. Während Moewings kleine Tochter an Leukämie stirbt, versucht Abel fieberhaft, den wahren Täter zu entlarven.

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Der Name Michael Tsokos lief mir in letzter Zeit immer häufiger über den Weg und meist waren die Leser begeistert von seinen Werken. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass ich sogar schon ein Werk von ihm gelesen habe. Nämlich „Abeschnitten“, welches er zusammen mit Sebastian Fitzek geschrieben hat, dessen Werke ich alle gelesen habe.

Zu Beginn von „Zerschunden“ war ich aber noch der Meinung, einen neuen Autoren vor der Nase zu haben, der in den einschlägigen Kreisen hochgelobt ist und somit war ich extrem neugierig, aber auch erwartungsvoll. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Fred Abel ist ein durch und durch sympatischer Protagonist, mit dem ich mitleiden und mitfiebern durfte. Die Spannung baute sich langsam auf und ich war genauso verzweifelt wie Fred, wenn wir mal wieder in einer Sackgasse landeten und scheinbar kein neuer Ermittlungsansatz in Sicht war. Gegen Ende konnte ich gar nicht schnell genug lesen, so spannend war es.

Dass es sich hierbei um ein Werk, angelehnt an eine wahre Begebenheit handelt, ist das Tüpfelchen auf dem i.

Es war mit absoluter Sicherheit nicht das letzte Werk von Tsokos, dass ich verschlungen habe. Vor allem die restlichen Bände dieser Reihe muss ich unbedingt in naher Zukunft lesen. Band eins, weil ich es übersprungen habe (was dem Lesevergnügen dieses Bandes aber keinen Abbruch tat) und Band 3, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit Fred weiter geht. Am Ende dieses Bandes erwartet uns nämlich ein Kliffhanger. Mehr kann ich hier aber nicht verraten, ohne zu spoilern.

Die Puppenmacherin

„Die Puppenmacherin“

von Max Bentow

ISBN: 978-3-442-48003-6

Preis: 9,99 €

erschienen im goldmann verlag

Band 2 der Nils Trojan Reihe

Klappentext:

Keiner tötet wie er.

Er wird nicht ruhen, bis er sie hat.

Damit er endlich seinen Frieden findet.

Der Berliner Kommissar Nils Trojan hat schon einiges zu sehen bekommen im Lauf seiner Karriere. Als er aber eines Tages am Schauplatz eines neuen Mordfalles eintrifft, erfasst ihn das pure Entsetzen: Denn in einem dunklen Keller erblickt er eine junge Frau, erstickt in einer Masse von getrocknetem Schaum, der sie wie ein monströser Sarkophag umgibt. Bald schon stößt Trojan auf einen vergangenen Fall, der erstaunliche Parallelen aufweist – doch der damals identifizierte Täter gilt mittlerweile als tot. Ist es möglich, dass jemand sein wahnhaftes Treiben kopiert? Im Zuge seiner weiteren Ermittlungen bittet Trojan die Psychologin Jana Michels um Unterstützung, denn er ahnt, dass sein Gegner einer inneren Logik folgt, die er alleine nicht zu entschlüsseln vermag – und das Morden noch lange kein Ende hat…

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Nachdem ich nun schon mehrfach über den Namen Max Bentow in Verbindung mit guten bis sehr guten Rezensionen gestoßen bin, wurde es Zeit, dass auch ich mal eines seiner Werke in die Hände nehme. Da ich mir Band 1 der Reihe zu Weihnachten gewünscht habe, musste ich nun mit dem zweiten Band beginnen, da meine Neugierde auf den Autor nicht bis nach dem Fest gezügelt werden konnte. Zwar fanden sich einige Andeutungen auf Band 1, doch auch ohne diesem Vorwissen war Band 2 gut lesbar und verständlich.

Und meine Erwartungen nach dem ganzen Lob, dass ich gelesen hatte, wurden nicht enttäuscht. Guter Plot, eingänglicher Schreibstil und gut gezeichnete Protagonisten… Ich werde auf jeden Fall noch mehr Werke von Bentow in meiner kleinen Bibliotheke ansammeln. 😉

Spannung pur!

Playlist

„Playlist“

von Sebastian Fitzek

ISBN: 978-3-426-28156-7

Preis: 23,70 €

erschienen im droemer knaur verlag

Klappentext:

Musik ist ihr Leben.

15 Songs entscheiden, wie lange es noch dauert.

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Wer den Augensammler gelesen hat, wird hier auf alte Bekannte treffen. Denn eigentlich handelt es sich hierbei um dessen Fortsetzung. Doch auch wenn man den Augensammler nicht gelesen hat, findet man in die Story der Playlist. Die fehlenden Informationen sind geschickt eingepflegt.

Dennoch hatte ich mir von diesem Werk etwas mehr erhofft. Ich bin ein glühender Fitzek-Fan und habe alle seine Werke verschlungen (außer das Letzte, auf dessen Cover er ja schon warnt, dass es sich um KEINEN Thriller handelt ;-))

Wie immer führt er uns auf falsche Fährten und man landet in einigen Sackgassen, bevor das Rätzel gelöst wird. Diese Mal hatte ich am Ende jedoch einen Knoten im Gehirn und es fiehl mir das eine oder andere Mal schwer, die Wendung zu verarbeiten.

Alina und Zorbach können einem echt leid tun, denn schon wieder schliddern sie von einer Leiche zur nächsten. So viel Pech kann man eigentlich gar nicht haben.

Dennoch… ich fühlte mich wieder gut unterhalten und mitlerweile hat sich auch mein Hirn wieder entknotet. Für Fans ein absolutes Muss, als Neuling wäre vielleicht ein anderes Werk von Fitzek für den Einstieg etwas geschickter, da dieses hier doch etwas verschrecken kann.

„Der Heimweg“

„Der Heimweg“

von Sebastian Fitzek

als Limited Edition

ISBN: 978-3-426-28155-0

erschienen im droemer-knaur Verlag

Preis: 22,99 Euro

Klapptext:

Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen…

Samstag, kurz vor Mitternacht. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon, ein Service für Frauen, die nachts auf ihrem Heimweg Angst bekommen und eine beruhigende Stimme brauchen. So wie Klara. Die junge Frau glaubt, von einem Psychopathen verfolgt zu werden, der vor Wochen mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht gerade an…

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Ich muss mich zunächst als glühender Fitzek-Fan outen. Ich habe alle seine Bücher verschlungen und wurde noch nicht einmal von ihm enttäuscht. Auch dieses Mal nicht!

„Der Heimweg“ ist ein typischer Fitzek. Zunächst scheint alles klar, doch nach und nach stellt man sich die Frage, was Wirklichkeit und was Fiktion ist. Was geschieht wirklich und wer bildet sich was ein? Das Buch ist spanndend von der ersten, bis zur letzten Seite.

Die Figuren sind wie immer mit viel Tiefe bezeichnet und mal leidet mit ihnen mit. Und ist daher um so geschockter von den Wendungen, welche die Geschichte nimmt, die ich euch hier natürlich nicht verrate. Sonst wäre der Spaß ja vorbei. 😉

Ich kann zu dem Werk nicht viel sagen, außer: Großartige Story, großartige Charaktere, großartige Wendungen, ein großartiges Werk! Ein Fitzek, wie wir Fans in lieben!