Die Verlorenen

„Die Verlorenen“

von Simon Beckett

ISBN: 978-3-8052-0052-3

Preis: 24,00 €

erschienen im wunderlich verlag

Band 1 der Jonah Colley Reihe

Klappentext:

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…

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Was hatte ich mich gefreut, endlich wieder ein neues Werk von Simon Beckett. Auch wenn es leider kein neuer David Hunter geworden ist – ich bin ein riesen Fan der Reihe – war ich gespannt auf den neuen Protagonisten. Und wurde leider enttäuscht.

Zu den Figuren fand ich keinen Zugang und die Handlung war mir zu wirr. Ich konnte gerade der Auflösung am Ende nicht wirklich folgen und es sind zumindest bei mir noch einige Fragen offen gelieben, die ich hier leider nicht genauer benennen kann, da ich sonst spoilern würde.

Das Buch ist ganz nett. Aber Nett ist bekanntlich die kleine Schwester von….

Nein, so schlimm war es nun auch nicht, ich wurde durchaus unterhalten, aber wirklich gepackt hat es mich nicht. Schade.

„Versteckt“

„Versteckt – Dunkle Geschichten“

von Simon Beckett

ISBN: 978-3-8052-0084-4

Preis: 10,30 Euro

erschienen im Wunderlich Verlag

Klapptext:

Begegnungen mit dem Bösen

Das Geheimnis eines Sommers, das die Gegenwart überschattet.

Ein Banküberfall mit fatalen Folgen für alle Beteiligten.

Ein Junge, der Zuflucht auf einer Farm sucht – und einen Apbtraum erlebt.

Drei Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen. So spannend, clever und atmosphärisch, wie nur Bestsellerautor Simon Beckett sie schreiben kann.

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Ich bin eigentlich kein Freund von Kurzgeschichten, aber ich liebe Simon Beckett. Vor allem seine Geschichten mit dem Forensiker David Hunter fesselten mich jedes Mal. Daher wollte ich seinen Kurzgeschichten ebenfalls eine Chance geben und wurde leider enttäuscht und in meiner Abneigung gegen Kurzgeschichten bestätigt.

„Der Eckpfeiler“ ist eine ganz nette Geschichte. Eine Jugendgruppe, bestehend aus drei Jungs und einem Mädchen, waren einst einen Sommer zusammen unterwegs. Diese kurze Phase der Viersamkeit wird durch zwei Erreignisse überschattet, die einen der Jungs im Erwachsenenalter wieder einholt. Eigentlich eine ganz nette Story, jedoch ohne große Emotionen und ohne besonderen roten Faden gesponnen. Die Schlüsselszene aus der Vergangenheit findet fast nur am Rande Erwähnung. Ganz nett geschrieben, aber wirklich spannend ist die Geschichte leider nicht.

„Ein kurzer Bericht“ ist genau das, ein Bericht. Er könnte in dieser Form fast aus polizeilichen Akten stammen, transportiert keinerlei Gefühle und ist daher in meinen Augen keine Unterhaltungsliteratur. Leider völlig überflüssig.

„Mutter Gans“ beschreibt, wie schnell ein kleiner Junge in Gefahr geraten kann. Eigentlich sieht zunächst alles nach Rettung aus, bis sich die Sitation als Gegenteil beweist. Hier wird nichts offen ausgesprochen, sondern nur angedeutet, was ich eigentlich ganz gerne mag. Leider habe ich auch hier nicht viele Emotionen gespürt, die Story konnte mich nicht packen. Aber sie war kurzweilig (halt ne Kurzgeschichte). Kann man lesen, muss man aber nicht.

Fazit: Meine Grundeinstellung zu Kurzgeschichten hat sich nicht verändert – sie sind einfach nicht mein Ding. Aber als Fan von Simon Beckett gehört auch dieses Werk ins Bücherregal. Für alle anderen lohnt es sich aber nicht.