Todesmal

„Todesmal“

von Andreas Gruber

ISBN: 978-3-442-48656-4

Preis: 10,99 Euro

erschienen im goldmann verlag

Band 5 der Maarten s. Sneijder Reihe

Klapptext:

Sieben Tage, sieben Todgeweihte – und mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung…

Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so übernimmt Sabine Nemez die Befragung. Die Nonne aber schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat die Frau auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während sie in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadelos ein Menschenleben nach dem anderen fordert…

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Bei diesem Band handelt es sich bereit um den fünften Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Die ersten vier Bände habe ich (noch) nicht gelesen, hatte aber keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen und die Hinweise auf die vorangegangenen Fälle waren so dezent, dass ich nicht das Gefühl hatte wichtige Fakten nicht zu kennen, wie es mir manchmal in anderen Reihen erging, wenn ich bei einem späteren Band einstieg.

Mit Maarten S. Sneijder hat Andreas Gruber einen wirklich sehr speziellen Ermittler erschaffen. Einen Menschenfeind, der unter Cluster-Kopfschmerzen leidet und diesen mit Akkupunktur und Marihuana entgegentritt. Auch wenn er für seine Kollegen und Mitmenschen mit seiner Art nur schwer zu ertragen ist, haben sich seine unmittelbaren Mitstreiter scheinbar nicht nur an seine Art gewöhnt, sondern schätzen seine Experzise und treten ihm sogar mit wohlwollender Sympathie entgegen, auch wenn er diese scheinbar nicht erwiedert. Alle auftretenden Hauptfiguren haben Tiefe und man begleitet sie gerne auf ihrer Jagd nach dem Mörder.

Der Plot ist äußerst einfallsreich geschmiedet und man erfährt nur häppchenweise was hinter dem ganzen Morden steckt. Und mit jeder Seite fragt man sich mehr, ob die Ermittler die Richtigen jagen und ob der Zweck nicht vielleicht doch die Mittel heilt.

Ich habe mich unglaublich gut unterhalten gefühlt und konnte ganz tief in die Story eintauchen. Die Seiten flogen nur so dahin und wenn der Tag in den nächsten überging, fiel es mir unendlich schwer, die Ermittlungen zu unterbrechen und das Buch zur Seite zu legen.

Ein unglaublich gutes Werk, dass mich restlos überzeugt hat und mein SUB mal wieder um vier weitere Bücher hat anwachsen lassen, denn die ersten vier Bände sind natürlich schon bestellt. 😉